Das Internet bietet Möglichkeiten, die bei anderen Medien nur bedingt gegeben ist: eine gnadenlose Aktualität, kostenlose Inhalte, und ein Zugriff auf die neuesten Nachrichten, der jederzeit möglich ist. In Zeiten des Web 2.0 gibt es außerdem die Möglichkeit, Nachrichten online kontrovers zu diskutieren. So hat das Internet den „alten“ Medien teilweise bereits den Rang abgelaufen. Gerade die Printmedien spüren dies – und sind teilweise gezwungen, diesem Trend nachzufolgen. So gibt es – auch in Deutschland – bereits Magazine, die nur noch online und nicht mehr als Printausgabe existieren. Der Versuch, einen Übergang zu schaffen zwischen Printausgabe und kostenpflichtiger Onlineausgabe scheitert aber in aller Regel. Die Akzeptanz für Bezahlinhalte ist einfach nicht gegeben – noch nicht. Dies könnte jedoch der nächste Wandel im Bereich der Medien sein: dass hoch qualitativer Journalismus auch im Internet anerkannt wird und die Leser bereit sein werden, dafür Geld zu zahlen. Denn das Internet hat im Vergleich zu anderen Medien auch einen Nachteil: Während hinter den Nachrichten in TV, Zeitung und Radio immer ausgebildete Journalisten stehen, kann im interaktiven Internet nahezu jeder Nachrichten verbreiten – unabhängig von seinem Wahrheitsgehalt und egal, wie gut oder schlecht der Artikel recherchiert ist.
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