Es findet ein Wandel statt, im Nutzungsverhalten der Menschen in Bezug auf die Medien. Die regionale Tageszeitung als Informationsquelle Nummer eins erfährt in seiner Beliebtheit einen Rückgang. Zum einen hat dies ein Zeitfaktor als Ursache: Nachrichten können in TV, Radio oder Internet schneller und „so nebenbei“ konsumiert werden, während das Durchforsten der Tageszeitung doch einen Zeitaufwand darstellt. Darüber hinaus gibt es die gewünschten Informationen auch meist im Netz, kostenlos. Man spricht hier sogar bereits vom „Zeitungssterben“, und viele befürchten Einbussen bei der Qualität des Journalismus. Einige etablierte, große Tageszeitungen in den USA haben ihre Printausgaben sogar bereits komplett eingestellt, bieten ihre Informationen nur noch online an. Der Versuch der Tageszeitung, die Neuen Medien, also das Internet, zu nutzen und Bezahlinhalte anzubieten, ist weitestgehend fehlgeschlagen. Denn der Internetnutzer ist in der Regel nicht bereit, für diese Art von Onlinediensten Geld auszugeben. Hat er doch jahrelang gelernt, dass Informationen aus dem Internet umsonst sind.

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Dieser Wandel trifft regionale Tagszeitungen, aber auch nationale und internationale. Nicht nur der Leserschwund macht den Verlagen zu schaffen, auch der Einbruch von Werbeeinnahmen. Denn auch Unternehmen haben erkannt, dass die Zielgruppe sich im Internet bewegt – und verlagern einen Teil ihres Werbebudgets in die Neuen Medien.

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